Verwirkliche deinen Wohntraum mit der Privaten Dorferneuerung

Die Private Dorferneuerung kurz erklärt

CochemZell erlangt seinen Reiz durch die zahlreichen kleinen Ortschaften, die im gesamten Kreisgebiet zu finden sind und unseren Kurvenkreis ausmachen. Vom Hunsrück über die Mosel bis in die Eifel – überall bieten euch die charmanten Dörfer ein ansprechendes Zuhause und ruhiges Leben auf dem Land. Um dem Charakter unseres Landkreises, der grünen Natur und nicht zuletzt den Bedürfnissen der Anwohner gerecht zu werden, spielt die zukunftsfähige Gestaltung der Ortsgemeinden eine große Rolle.

Genau dies möchten wir überall im Kreis ermöglichen – und da kommt die Private Dorferneuerung ins Spiel, welche private Bauvorhaben mit Fördergeldern unterstützt. Hierzu zählen:

  • Aus-/Umbau, Sanierung und Umnutzung älterer Gebäude
  • bauliche Investitionen zur Schaffung von örtlichen Versorgungseinrichtungen (bspw. Dorfläden, Gaststätten oder Bäckereien)
  • bauliche Investitionen zur Schaffung oder zum Erhalt von wohnortnahen Arbeitsplätzen

Dabei ist zu beachten: Ein Förderantrag muss vor dem Baubeginn gestellt werden! Auf der Webseite der Kreisverwaltung Cochem-Zell könnt ihr euch über die konkreten Voraussetzungen informieren.

Best Practice: Vom düsteren Leerstand zum idyllischen Zuhause

Ein perfektes Beispiel dafür, was dabei herauskommen kann, wenn man eine Vision mit viel Ehrgeiz, Eigenleistung und der Unterstützung der Privaten Dorferneuerung kombiniert, zeigt das frisch sanierte Wohnhaus von Cornelia Arens aus Schmitt in der Verbandsgemeinde Ulmen.

Im August 2020 begann die aus Münster stammende Cornelia Arens mit dem Sanierungsvorhaben des stark renovierungsbedürftigen Gasthofes - der „Schmitter Mühle“ am Rande des kleinen Eifelörtchens. Entscheidend für den Hauskauf war für die ehemalige Großstädterin insbesondere die ruhige Lage. Das Haus war vor Beginn in einem schlechten Zustand, wie sie erklärt. Cornelia Arens ließ sich bei der Planung ihres Vorhabens nicht von der mit Asbestplatten besetzten Fassade, dem Metalldach und den undichten Fenstern und Türen abschrecken. 

Sie entschied sich für eine Sanierung des Gebäudes. Zum Glück steht Wilfried Linden, der Bürgermeister des Ortes, seinen Einwohnerinnen und Einwohnern stets hilfsbereit zur Seite. Und so machte er auch Cornelia Arens auf das Förderprogramm der Privaten Dorferneuerung aufmerksam.

Das Haus benötigte dringend eine Kernsanierung, bei der besonders das Dach, die Fenster sowie Eingangstüren, Innenelektrik und Bäder eine große Rolle spielten. Das Bauvorhaben war auf ein Jahr geplant, zog sich jedoch - aufgrund der Corona-Pandemie - über insgesamt drei Jahre. Aktuell befindet sich das Vorhaben in den letzten Zügen.

Während der Sanierung legte Cornelia Arens großen Wert auf den Erhalt der naturbelassenen Umgebung und darauf, dass sich Mensch und Tier dort wohlfühlen können. Sie selbst sorgte von Beginn an dafür, dass sich die Tiere, die in der direkten Umgebung leben, auch nach und nach wieder nahe ihrem Hause niederlassen können. Sie entfernte die Schotter-Terrasse und pflanzte stattdessen Obstbäume. Sie kaufte einen Teil des Waldgrundstücks hinter ihrem Haus auf, gestaltete dort einen naturnahen Gartenbereich und setze 200 Bäume und Sträucher für heimische Arten. Sie und ihre Besucherinnen und Besucher nutzen den Gartenbereich nun als Fotokulisse. Die Renaturierung des Bachlaufes und die Wiederherstellung des ursprünglichen Verlaufs verhindern Überschwemmungen der Wiesen, welche vorher regelmäßig aufgetreten sind. 


Vorher-Nachher-Vergleich der "Schmitter Mühle":

Frontansicht der Schmitter Mühle vor der Sanierung
Die Frontansicht der Schmitter Mühle nach der Sanierung
Rückansicht der Schmitter Mühle vor der Sanierung


Die Rückansicht der Schmitter Mühle nach der Sanierung


Der Bachlauf an der Schmitter Mühle vor dem Bauvorhaben
Außenbereich der Schmitter Mühle nach der Sanierung

Das Wohnhaus steht heute im neuen Glanz, umgeben von friedlicher Natur, am Rande des Eifelörtchens Schmitt. Die Sanierung lief erfolgreich und hauchte dem Haus neues Leben ein. Cornelia Arens hebt im Gespräch mit uns das neue Naturschieferdach hervor, welches ihr erst durch den Zuschuss des Förderprogramms in der Privaten Dorferneuerung möglich gemacht wurde. Im gesamten Prozess wurde sie dabei vom Team der Dorferneuerung bei den Kreiswerken Cochem-Zell unterstützt und beraten.

Rückblickend gibt Cornelia Arens an, dass der Umzug in die Eifel die beste Entscheidung ihres Lebens sei. Sie ist jeden Tag dankbar, wenn sie morgens aufsteht, aus dem Fenster schaut und begreift, dass sie hier wohnen kann. Auch über die Private Dorferneuerung verliert sie nur positive Worte und gibt an, dass sie eine „super Betreuung, welche immer zuvorkommend war“, genießen durfte. Sie empfiehlt allen Bauwilligen, die ein altes Haus sanieren möchten, sich beim Team der Privaten Dorferneuerung über die Fördermöglichkeiten zu informieren.

Kurz vor Abschluss ihres Vorhabens ist Cornelia Arens überglücklich mit ihrem neuen Zuhause. Und das kann sich definitiv sehen lassen - wir durften uns vor Ort selbst davon überzeugen!

Lasst auch ihr euch bei eurem Vorhaben unterstützen

Wenn auch ihr ein ähnliches Vorhaben plant und euch über die Förderfähigkeit und die Voraussetzungen hierzu informieren möchtet, beantworten unsere Kolleginnen bei den Kreiswerken Cochem-Zell gerne eure Fragen rund um das Thema Private Dorferneuerung:

Kreiswerke Cochem-Zell, Eigenbetrieb Wirtschaft & Innovation